Word-User von Onlinebanking-Virus betroffen

Millionen Nutzer von Microsoft Word sind Opfer einer Sicherheitslücke in der Office-Software. Microsoft hat inzwischen die Lücke gestopft und ein Update ist dringend angeraten.

 

Microsofts Office-Programm unter Windows ist derzeit einem Großangriff durch Schadsoftware ausgesetzt. Wie Forscher des amerikanischen Cybersecurity-Anbieters Proofpoint mitteilten, sind weltweit Millionen Nutzer von Word auf Windows-PCs betroffen. Gegen eine vor wenigen Tagen entdeckte Sicherheitslücke im Programm werde offenbar derzeit ein Angriff mit Schadprogramm gefahren. Betroffen davon waren laut den Forschern alle Word-Versionen bis hoch zu Office 2016 unter Windows 10.

 

RTF-Dokument verbreitet Banking-Trojaner Dridex

Die Angreifer versuchten, über eine groß angelegte Spam-Aussendung den Banking-Trojaner Dridex auf den Rechnern der Anwender zu installieren. Die E-Mails haben als Anhang ein schadhaftes Word-Dokument im RTF-Format (Rich Text Format). Die Forscher berichten, dass ein Öffnen der infizierten Dateien bereits dazu führt, dass der Rechner des Opfers kompromittiert wird. Word blendet zwar eine Warnung vor potenziell gefährlichen Links ein, an diesem Punkt ist der Rechner aber bereits infiziert.

 

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NNC-IT, 12.04.2017